Leben in der Tiefsee


Austernzucht

Austern werden in Aquakulturen gezüchtet. Wenn das Meer durch die Ebbe zurück geht, kann auf den Austernfelder gearbeitet werden. Die Austern müssen alle zwei Monate gewendet und von Schmutz befreit werden. Nach drei Jahren sind sie optimal zum Essen und werden zum Verkauf angeboten. Da sich das Wasser alle sechs Stunden zurück zieht und die Muscheln somit der Luft ausgesetzt sind sind sie mit grünen Algen zugedeck, die sie vor dem Austrocknen bewahren. 


Die Zonen

Im Meer gibt es im ganzen fünf verschiedene Zonen. In jeder einzelnen dieser Zonen, die sich übrigens nach der Tiefe einteilen, haben sich Tiere und Pflanzen ihrer Umgebung angepasst.

 

  • In den obersten 200 Metern des Meeres gibt es Sonnenlicht, welches durch die Oberfläche in das Meer dringt. Man nennt sie Lichtzone. Dort kann pflanzliches Plankton leben, welches für sehr viele Meeresbewohner eine grosse Rolle spielt.  Auch Epipelagial wird diese Zone genannt. Für unser gesamtes Öko - System spielt diese Schicht eine grosse Rolle, da sich dort eben dem Plankton auch das Neutron sehr vielfältig ist. So entsteht in dieser Zone eine riesige Artenvielfalt
  • Die Zone welche sich zwischen 200 und 100 Metern erstrecht wird Dämmerlichtzone oder  Mesopelagial genannt. Sie liegt genau zwischen der Lichtzone und der Dunkelzone, daher auch der Name. Diese Tiefe ist für normale Pflanzen nicht mehr geeignet, weil es einfach zu wenig Licht gibt. Durch das fehlende  ( oder durch das wenige) Licht kann keine Photosynthese stattfinden.  Also leben dort nur noch Tiere und Bakterien. Viele Tiere in dieser Schicht steigen in das Epipelagial auf, um dort nach Nahrung zu suchen.
  • Die Meeresebene zwischen 1000 und 4000 Metern wird Dunkelzone oder  Bathypelagial  genannt. Licht ist in dieser Schicht praktisch nicht mehr vorhanden. Es wird nur noch durch Biolimineszenz  von Lebewesen verursacht. Hier leben praktisch nur noch Bakterien und Fische. Zwischen durch trifft man dort auch grosse Wale an.
  • Die Zone zwischen 4000 und 6000 Metern wird Abyssopelagial genannt. Dem Druck von bis zu 600 Bar können nur wenige Tiere standhalten. Darunter befinden sich Riesenkalamare und Anglerfische, welche nur in tiefen Gewässern vorkommen. Auf Grund der Nahrungsknappheit die in solcher extremen Tiefe herrscht, lassen sich auch diese Tiere mal in höheren Gewässerschichten blicken um auf Beutezug zu gehen. 
  • Die absolut tiefste Zone wird  Hadopelagial genannt. Sie recht von 6000 Metern bis zu mehr als 11000 Metern. Der Name dieser Zone kommt von Hades, was auf griechisch Unterwelt bedeutet. Der Druck erreicht in dieser Schicht  ist extrem hoch, was das Leben hier nur extra angepassten Lebewesen ermöglicht. Die Temperatur ist etwa gleich wie im Abyssopelagial, also fast beim Gefrierpunkt.