Der Granatapfel (Punica granatum), auch Grenadine genannt, wächst vorallem in warmen Gebieten von Europa und Asien. Er gehört zur Familie der Weiderichgewächsen und man kann ihn von August bis Oktober ernten. Es gibt zwei Arten von Granatäpfeln. Die Pflanzen werden jeweils bis zu 5 m hoch. Die Frucht ist reich an Vitamin C, Vitamin B6, Calcium, Eisen und Magnesium. Sie ist rot und schmeckt süss, säuerlich und leicht bitter.
Die Passionsfrucht, auch Maracuja genannt, gehört zu den Passionsblumengewächsen. Es gibt diverse Arten von Passionsfrüchten, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Die Schale ist jedoch bei den meisten Exemplaren lila und ledrig. Sie kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Die Frucht wird halbiert und das Fruchtfleisch kann mitsamt Kernen ausgelöffelt werden. Wenn man die kerne nicht essen will, könnte man das Fruchtfleisch durch ein Sieb geben, wodurch die Kerne von dem Fruchtfleisch getrennt werden.
Die Kaki, auch Kakipflaume genannt kommt ursprünglich aus Ostasien, wird heute aber auch in Spanien, Italien und Israel angebaut. Am besten gedeiht sie in der tropischen, subtropischen und teilweise gemässigten Klimazone. Sie gehört zur Familie der Ebenholzgewächse und sieht ähnlich wie eine orange Tomate aus. Die Kaki enthält einen hohen Gehalt an Tanninen. Bei einigen Sorten hinterlässt dieser sogar einen pelzigen Geschmack.
Es gibt 8 Arten von Ananas, die entlang des Äquators, also in den Tropen angebaut werden. Ananas wachsen auf einer mehrjährigen Pflanze und können ganzjährig geerntet werden. Sie gehören zu den Bromeliengewächsen und werden nicht höher als 50 cm. Die Ananas ist sehr reich an Mineralstoffen und Vitaminen und enthält beispielsweise Calcium, Phosphor, Eisen, Vitamin A, Vitamin B1 und Vitamin E.
Die Drachenfrucht gehört zur Familie der Kakteengewächse. Die Schale ist meist rosa oder gelb. Gelbe Drachenfrüchte sind jedoch teurer, weil sie seltener angebaut wird. Das Fruchtfleisch der rosa Drachenfrucht ist entweder weiss oder rosa und ist gesprenkelnt von vielen schwarzen Kernen. Sie wird auch Pitahaya oder Pitaya genannt und ist auch unter „Dragonfruit“ bekannt. Sie kommt ursprünglich aus Südamerika, mittlerweile gibt es sie aber auch in Israel oder China. Wenn man die Drachenfrucht kocht, gehen die exotischen Aromen verloren.
Die Mandarine (Citrus reticulata) gehört zu der Familie der Rautengewächse und wird fast überall auf der Welt angebaut, wobei sie ursprünglich von China stammt. Die Früchte sind reich an Vitamin C und enthalten Calcium, Magnesium, Phosphor und Kalium. Eine Frucht wiegt ca. 60 g und ist ausgereift orange oder leicht gelblich. Die süsslichen Früchte wachsen an mehrjährigen Bäumen und werden oft mit Clementinen verwechselt.
Trauben haben von Juli bis November Saison. Meist werden sie aus Spanien, Griechenland, Italien, Frankreich, Südafrika oder Italien importiert. Die Traube gehört zu den ältesten kultivierten Nutzpflanzen. Schon die alten Ägypter profitierten von der Frucht. Es gibt mehr als 16 000, grüne, gelbe, rote und blaue Sorten bekannt. Trauben (Weintrauben) werden zu Wein verarbeitet Tafel-Trauben hingegen werden meist roh gegessen oder zu Rosinen ( getrocknete Trauben) verarbeitet.
Die Papaya gehört zu der Familie der Melonenbaumgewächsen (Caricaceae) und zu der Gattung der Melonenbäumen (Carica). Die Papaya stammt aus den Küstenregionen de tropischen Amerikas. Heute wird sie aber überall auf der Welt in den Subtropen und Tropen angepflanzt. Sie wächst an einer baumartigen Pflanze. Das Fruchtfleisch ist orange und schmeckt sehr exotisch. Auch in der Medizin findet die Papaya Gebrauch.
Mehr zur Papaya unter Tpw-Küche.
Die Feige gehört zu der Familie der Maulbeergewächsen (Moraceae). Es gibt bis zu 1000 Arten von Feigen. Die Feigen wachsen an immergrünen, laubabwerfenden Bäumen oder strauchartigen Gewächsen. Sie kommen beinahe üerall auf der Welt in subtropischen oder tropischen Gegenden vor. Einige Arten eignen sich gut als Zimmerpflanzen. Die Blüten der Feige sind eingeschlechtlich. Bestäubt werden sie mehrheitlich von speziellen Feigen-Wespen. Es gibt einige Arten, die nur von einer bestimmten Art bestäubt werden können.
Die Galba-Melone ist eine Zuckermelone. Ihre Schale ist gelb und ihr Fruchtfleisch ist grün. Die Schale ist nicht essbar und meist mit einem weissen Muster überdeckt. Sie wiegt etwa ein halbes Kilogramm, wenn sie ganz ausgewachsen ist. In Europa sind diese Melonen fast durchs ganze Jahr erhältlich. Sie stammen Großteils aus Südafrika, Israel, Italien und Spanien.
Man merkt an dem intensiven Duft der Frucht, ob sie ausreichend reif ist. Ihr Fruchtfleisch schmeckt bei ausreichender Reife süsslich und erfrischend.
Die Charentais- Melone gehört zu den Kürbisgewächsen und ist eine Zuckermelone. Der Geschmack dieser Melone ist mittelsüss und frisch. Sie ist bekannt für ihre schnelle Reife und für ihren intensiven, betörenden Geruch. Das Fruchtfleisch dieser Melone ist orange und die Schale hellgrün mit dunkeln Streifen. Die Haut fühlt sich oft rubbelig an und ist an der Oberfläche genetzt.
Der Plattpfirsich ist eine Variante der normalen Pfirsich (prunus persica var. platycarpa). Plattpfirsiche sind oft zu höheren Preisen als Rundpfirsiche zu kaufen. Ihr Fruchtfleisch ist weisslicher, als das der Rundpfirsich. Die Schale ist mit ganz kleinen, feinen Härchen bedeckt. Man isst die Frucht, genau wie die Rundpfirsich, in der Regel, mit der Schale. Allerdings sollte sie vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden, da sie oft mit Pestizide gegen Viren besprüht werden.
Die Zitrone oder Limone gehört zu der Gattung der Zitruspflanzen (Citrus) und zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie wachsen an immergrünen Bäumen. Ihre Haut, die normalerweise nicht verzehrt wird, ist gelb. Das Innere der Frucht ist ein etwas helleres Gelb mit einem starken Weissstich.
Zitronen schmecken sauer und erfrischend. Für unseren Körper sind sie jedoch sehr basisch und helfen beim Verdauen.
Aprikosen gehören zur Gattung der Rosenartigen (Rosales) und zur Familie der Rosengewächsen (Rosaceae). Sie wachsen an Sträuchern oder Bäumen. Meist sind sie beinahe kugelig oder selten auch länglich. In der Mitte der Aprikose befindet sich ein brauner Stein. Aprikosen werden oft zum rohen Verzehr oder auch im gekochten Zustande genutzt. Das Fruchtfleisch schmeckt süsslich, wenn die Frucht ganz reif ist. Es gibt diverse Arten, meistens werden sie zwischen Juni und August geerntet.
Die Limette ist relativ eng mit der Zitrone verwandt. Jedoch schmeckt das Fruchtfleisch oft etwas würziger und die Schale ist grün bis hellgelb. Oft werden Limetten als saurer Zusatz für Getränke, wie Tee oder Cocktails genutzt. Roh verzehrt werden sie eher selten, weil sie tatsächlich dafür etwas zu sauer sind. Bei einigen Arten sind die Kerne in der Mitte sternförmig angeordnet, bei anderen sind sie kaum zu sehen.
Nektarinen gehören zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales) und zur Familie der Rosengewächse (Rosacea). Die Nektarine wird oft mit dem Pfirsich verwechselt. Im Gegensatz zum Pfirsich ist bei der Nektarine die Schale aber glatt. Die Frucht schmeckt süss und wird mit der Schale gegessen. Das Fruchtfleisch ist orange-gelblich und die Schale rot mit gewissen gelben oder orangen Akzenten.
Die Samen der Nektarine können bei übermässigem Verzehr giftig wirken.
Die Bananen kommen aus der Familie der Bananengewächse (Musaceae) und aus der Ordnung der Ingwerartigen (Zingiberales). Bananen sind sehr beliebt für's Kochen und Roh geniessen. Es gibt rund 1000 verschiedene Arten. Bananen sind krumm, weil sie dem Licht entgegen (nach oben) wachsen aber nach unten ausgerichtet sind. In Manchen Kulturen werden Bananenbaum - Blätter als Teller oder Wedel genutzt. Nebst den Banken die man einfach roh verzehren kann, gibt es auch eine Menge Kochbananen, die eine wichtige Nahrungsmittel - Quelle bilden.
Datteln kommen ursprünglich aus Israel. Auf dem Bild sieht man, wie sie im getrockneten Zustand aussehen, wenn sie frisch sind, ist jedoch kein grosser Unterschied zu sehen.
Es gibt 14 verschiedene Arten von Dattelpalmen.
Dattelpalmen gedeihen vor allem in warmen und trockenen Ländern. Jedoch brauchen sie auch Wasser und man findet sie daher oft an Wasserläufen.
Die Frucht selber ( Dattel) ist meist länglich.
Die Grapefruit gehört zu den Rautengewächsen. Sie ist eine Zitruspflanze und gedeiht daher am besten in Tropen und Subtropen.
Manchmal wird sie auch Pampelmuse oder Paradiesapfel genannt.
Auf dem Bild sieht man sie aufgeschnitten. Von aussen sieht sie fast wie eine Orange aus, auch wenn sie deutlich grösser ist und oftmals auch gelber. Am Besten geniessen kann man sie, wenn man sie halbiert, etwas Zucker darauf streut und dann auslöffelt.
Die Litchi ist eher klein ( 3-5 cm groß) und kommt nur in warmen Ländern vor.Der Litschibaum oder Litchibaum kommt aus der Familie der Seifenbaumgewächse. Sie wird wegen ihrer Größe und wegen ihrer Form im Chinesischen auch Haselnuss genannt.
Lidschis Wachsen an Rispen zusammen. Daran können etwa 5 bis 30 Früchte sein.
Die Bäume können bis zu 20 m hoch werden. Das Innere der Litschi ist weiss und in der Mitte sitzt ein grosser brauner Stein.
Die Wassermelone kommt ursprünglich aus Afrika. Heute wird sie jedoch überall auf der Welt, in warmen Gegenden angebaut.
Wassermelonen können nicht nur rot ( bis pink) wie auf dem Bild sein, sie können auch gelbes oder orangenes Fruchtfleisch haben.
In der Frucht hat es fast immer Kerne, die weiss oder braun bis schwarz sind. Sie sind nicht sehr geniessbar, aber auch nicht giftig. Die Frucht selber besitzt viele Vitamine zum Beispiel A und C . Daher sind sie sehr gesund und nährend.
Die Mango ( Mangifera indica) gehört der Gattung der Sumachgewächsen an. Ursprünglich kommt die süssliche Frucht von Indien ist heute aber praktisch weltweit verbreitet.In den Farben grün, rot oder gelb ist die Schale der Frucht leicht zu erkennen. Die Früchte können von Juni - September geerntet werden und dir Frucht ist etwa 20 auf 10 cm. Mangos wachsen auf hohen Bäumen. Sie haben einen langen Stiel und baumeln so vom Baum herab. Meist werden sie aus grossen Plantagen angebaut.
Schon vor rund 5000 Jahren wurde der Apfel als Frucht entdeckt und von Kleinasien nach Ägypten gebracht.
Er enthält sehr viel Vitamine sowie Trauben- und Fruchtzucker. Diese Dinge gehen beim Apfel sehr schnell ins Blut und deshalb gilt der Apfel auch als sehr Konzentration stabilisierend. Der Apfel gehört zu der Gattung des Kernobst. Welt weit gibt es über 20 000 verschiedene Apfeltorten. Er ist sehr beliebt in der mitteleuropäischen Kultur.
Die Blätter des Baumes sind ledrig und laufen zur Vorderseite spitz zu. Die Blüten stehen einzeln zwischen den Blattachsen. Sie duften sehr intensiv und sehr gut. Alle sind jeweils männlich oder zwittrig.
Die Orangen selber können von hellgelb bis rot alle Farben haben. Meistens sind sie jedoch, wie der Name schon sagt orange. Die Form ist rundlich oder oval. Das Fruchtfleisch ist in 6 - 12 Segmente eingeteilt. Manchmal enthalten sie Kerne.
Die Kiwi ist aussen braun und innen grün. Sie hat im Innern kleine Kerne, die jedoch nur als schwarze Punkte zu sehen sind. Sie wird etwa 7 cm lang und ist meist oval. Es wurde auch eine neue Kiwi - Art gezüchtet, die im Innern gelb ist. Die Pflanze der Kiwi ist eine Kletterpflanze und sie kommt ursprünglich aus China. Der Name kommt von Neuseeland, weil der dort heimische Kiwi eine sehr ähnliche Form hat. Die Kiwis die wir essen kommen oft aus Italien, Frankreich, Griechenland, Neuseeland oder aus Chile.
Gerade in kalten Monaten sind die exotischen Früchte bei uns voll im Trend. Sie erinnern an tropisches Klima, feuchte Regenwälder und endlose Strände. Auf dem Bild sieht man die Ananas, die Kaki, den Granatapfel, Litschis, Passionsfrüchte, die Drachenfrucht und die Clementine. Exotische Früchte werden auch Flugobst genannt, was auf den langen Weg zurückzuführen ist, den sie zurücklegen, bis sie auf unserem Teller landen.