Wasservögel am See

Blässhuhn

Das Blässhuhn ist in unseren Gewässern sehr verbreitet. Nach den Stockenten sieht man es bei uns am meisten.

Anzutreffen ist es in fast ganz Europa, mit Ausnahme von Island und Nordskandinavien.

Zum Brüten suchen sich Blässhühner oft stille Gewässer, wo sie im Uferbewuchs brüten.

Im Jahr brüten sie etwa zwei Mal, wobei sie etwa 4-12 Eier haben. Sie gehören zu der Familie der Rallen ( Rallidae) und ihr wissenschaftlicher Name ist Fluida Tara. 

Stockenten

Die Stockenten sieht man, trotz einigen Feinden, wie der Hecht, der Fuchs und natürlich der Mensch, in Gewässer von Mitteleuropa praktisch am meisten. Sie werden etwa 20 Jahre alt und legen 5-12 Eier pro Gelege. Sie brüten etwa 28 Tage. Sobald die kleinen Enten geschlüpft sind, flüchten sie aus dem Nest (Nestflüchter). Auf dem Bild sieht man links das Männlein und rechts das Weibchen. Sie ernähren sich von diversen Pflanzen, Schnecken, Fröschen und Sämereien.

Höckerschwan

Der Hockerschwan (Cygnini) gehört zu der Familie der Entenvögel und zu der Ordnung der Gänsevögel. Sie werden etwa 20 Jahre alt. Sie ernähren sich von Wasserpflanzen, Gras, kleinen Insekten, Schnecken und Muscheln. Bei einer Grösse von 140 - 185 cm wiegen sie bis zu 15 kg. Der Hockerschwan ist schwerste und grösste Flugvogel, den man in Mitteleuropa in freier Natur antrifft. 

Gänsesäger

Der Gänsesäger ernähren sich hauptsächlich von Fisch. In Mitteleuropa gehören sie leider zu den gefährdeten Arten. Er hat viele natürliche Feinde wie der Marder oder der Fuchs. Hinzu kommen die Gefahren die durch den Mensch ausgelöst werden. Das Gefieder des Männchens ist schwarz - weiss. Das Weibchen sieht deutlich anders aus: Es ist grau und der Kopf ist braun gefiedert. Auf dem Bild sieht man das Weibchen mit den Jungtieren. Oft trifft man sie in Flüssen an, die direkt an den Wald grenzen. 


Leben im & am Teich 

Sumpfdotterblume

Auf diesem Bild sieht man Pflanzen die man oft an Gewässern oder in Sumpfgebieten antrifft.  Darunter ist auch die Sumpfdotterblume (gelb) oder umgangssprachlich Bachbummele. Sie gehört in die Familie der Hahnenfussgewächse.

Ausgerottet wird die Sumpfdotterblume wenn Felder trocken gelegt werden oder Teiche zugeschüttet werden.

In der ganzen Nordhalbkugel ist sie momentan aber weit verbreitet.

Wasserlinsen

Dieser Teich ist auf den ersten Blick gar nicht als Teich zu erkennen. Auf der Wasseroberfläche hat sich ein Teppich aus Wasserlinsen gebildet, der beinahe mit einer Rasenfläche verwechselt werden könnte. Die kleine Wasserlinse (Lemma minor L.) vermehrt sich sehr schnell. Wenn man sie einmal im Teich hat, wird man sie so schnell nicht mehr los. Am meisten kommt sie in Europa, Nordamerika, Afrika und Westasien vor und natürlich in Australien und Neuseeland, wo sie herkommt. 

Wasserläufer

Wasserläufer werden etwa 8 bis 10 mm lang und haben 4 Beine. Sie haben einen sehr langen Körper, der mit Härchen bedeckt ist. Die Härchen weisen Wasser ab und helfen dem Wasserläufer sich so schnell über die Wasseroberfläche zu bewegen. 

Sie gehören zu der Familie der Wanzen.

Wasserläufer sind vor allem in stehenden Gewässern anzutreffen. Einige Arten haben sich aber auch anders angepasst, zum Beispiel für die Hochsee oder für Flüsse.

Kleine Insekten stehen oben auf ihrem Speiseplan und sie leben oft in Gruppen oder zu zweit zusammen. 

Für ein optimales Leben brauchen diese kleinen Tierchen mindestens 10 °C .

Schon vor etwa 100 Millionen Jahren gab es sie. Dies belegen fossile Funde aus dieser Zeit.

Paarungszeit

Die Paarungszeit ist besonders bei Fröschen und Kröten eine sehr brutale Zeit. 

Viele männliche Kröten hangen meist an einem Weibchen und versuchen die Aufmerksamkeit weg von den anderen auf sich zu ziehen und die Eizellen des Weibchens schlussendlich zu befruchten. Oft sind die Männchen wohl zu anhänglich und einige Weibchen kommen in der Paarungszeit um. Sie ersticken manchmal unter Wasser oder ziehen sich tödliche Verletzungen zu. So ist es auch dem Frosch auf dem Bild gegangen

Froschlaich